Über mich

Wer ist sie?

Über mich: Ich bin Sylke Rademacher, Berlinerin, Feministin, Gründerin, Autorin, Coach und New Work Erfahrene. In der Lebensmitte habe ich einen Neuanfang gewagt – weg von alten Pfaden, hin zu Arbeit mit Sinn und dem Ziel des lebenslangen Lernens. Meine steile These: Das gute Leben für alle ist möglich.

Als praktizierende Optimistin ist mein Glas nicht nur halbvoll – ich hab‘ auch noch eine ganze Flasche in petto. Sicherlich, das Leben ist kein Ponyhof und gerade darum ist mir Humor als Motor und Motivation unverzichtbar. Seriosität und Ernsthaftigkeit meiner Anliegen, bedeuten für mich nicht zwingend, zum Lachen in den Keller zu gehen. So sieht’s aus.

Woher kommt sie?

Ich hab alles durch: Anstellung in hierarchischen und holokratischen Unternehmen, Führungspositionen, Solo-Selbstständigkeit, HartzIV (heißt jetzt Bürgergeld), Unternehmerin, … Ich liebe Entwicklung zum Besseren und das Prinzip des Ausharrens in schlechten Bedingungen hat sich mir noch nie erschlossen.
Seit der Gründung meines ersten nachhaltigen Unternehmens (schoener.waers.wenns.schoener waer – Shop, Blog und Labor für nachhaltige Gestaltung) 2009 habe ich das Prinzip des lebenslangen Lernens erst so richtig verinnerlicht. Seitdem bin ich ein noch größerer Fan von Veränderung und Selbstwirksamkeit.

Über 5 Jahre habe ich die New Work Transformation eines Unternehmens direkt erlebt und aktiv mitgestaltet. Eine meiner intensivsten Erkenntnisse daraus: Dort wo individuelle Menschen und verschiedene Denkweisen aufeinandertreffen und ein wahrer Austausch stattfindet, kann Wachstum entstehen. Diesen Gedanken möchte ich auf transformative, kreative und humorvoll aufgeschlossene Art in die Welt tragen und mutige Menschen und Unternehmen in ihrem Veränderungsprozess als Coach unterstützend begleiten.

Doch dann kam das Thema um die Ecke, dass mich seitdem fesselt: die struktruelle Diskriminierung von Frauen ab der Lebensmitte. Das ist kein unbekanntes, aber „unsichtbares“ Thema. Deswegen schreibe ich aktuell ein Buch darüber und werde auf diesem Blog auch diesen Prozess begleiten.

Wer oder was ist „Change is female“?

Change is female sollte als Blog ursprünglich meinen Neustart in 2021 begleiten. Doch die Umorientierung ist weiterhin vollem Gange und bleibt spannend. Deshalb berichte ich hier als Frau in der Lebensmitte von meinen Erfahrungen auf dieser Reise und teile mit euch Erkenntnisse, Erfahrungen und Ideen.

Meine momentanen Interessensgebiete: Intersektionaler Feminismus, Lebensmitte, Inner Work, Systemwandel, Diversität, Anti-Ageismus, Intergenerationalität, Lebensphasenorientiertes Arbeiten, Change, New Work, lebenlanges Lernen, Purpose, Nachhaltigkeit, Co-Creation.

Was will sie?

Meine Mission: Mit Change is female will ich nicht nur mich zu weiteren Heldinnentaten motivieren, sondern auch anderen Menschen Mut machen, ausgetretene Pfade zu verlassen und ihren eigenen Weg zu gehen, lebenslanges Lernen zu praktizieren und aktiver Teil eines gesellschaftlichen Wandels zu werden – natürlich gemeinsam und für eine bessere Welt. Logisch.

Change is female soll mehr als ein Blog sein. Vielleicht wird mit eurer Hilfe daraus eine Bewegung? Ein Labor für Frauen ab 40, auf der nachhaltigen Suche nach dem guten Leben und Arbeit mit Sinn? Eine Revolution? Schöner wärs.

New Work, Feminismus und Nachhaltigkeit

Es sind Schlagworte und wir kriegen sie ständig und in den wildesten Zusammenhängen um die Ohren gehauen. Deswegen werde ich mich hier positionieren und meine Definition der Begriffe New Work, Feminismus und Nachhaltigkeit kurz erläutern.

#newwork

Globalisierung, Digitalisierung und demografischer Wandel – ein an diese Herausforderungen angepasstes Arbeiten ist nötig und möglich. New Work steht für ein werteorientiertes, egofreies und wertschätzendes Arbeitsumfeld mit Selbstorganisation, Kompetenzhierarchien und einem Arbeiten auf der Basis von Ganzheit, Vertrauen und Achtsamkeit. Ich sehe New Work als kein zu erreichendes Ziel an, sondern eine fortwährenden Prozess, der sich an alle Anforderungen und Veränderungen anzupassen vermag. Und verändern wir die Arbeit, verändern wir die ganze Welt.

#feminismus

DEN Feminismus gibt es nicht. Es existieren etliche Ideen und Definitionen von Feminismus, die sich teilweise sogar widersprechen. Für mich beschreibt intersektionaler Feminismus in kurzen Worten den Kampf für Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit aller Menschen – unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, Ethnie, Klasse, Sexualität, Religion, Gesundheit, Behinderung und allen anderen Diversitätsmerkmalen. Und dieser Kampf richtet sich nicht gegen Männer, sondern gegen diskriminierende patriachalische Strukturen in unserer Gesellschaft und deren Veränderung zum Besseren. Natürlich Seite an Seite mit Männern und allen anderen Geschlechtern – wir schaffen das schneller gemeinsam.

#nachhaltigkeit

Nach meinem Dafürhalten betrifft Nachhaltigkeit alle Bereiche des Lebens und Wirtschaftens und ist folglich eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft. All unser Handeln sollte wertebasiert unter nachhaltigen, d.h. ökologischen und sozialen Aspekten erfolgen und immer mit dem Ziel auf die bestmögliche Wirkung für Natur, Mensch und Tier. Egal ob Alltag, Beruf, Leben oder Liebe – Hauptsache öko, fair und wunderbar.